Nutzer verteilen an Freunde und Follower unwissend Affiliate Links in URLs, welche sie vorher bei Bitly verkürzt haben.

Kurz-URL Dienste wie Bitly sind praktisch und werden täglich vielfach von Nutzern sozialer Netzwerke und Videoplattformen, und auch von Onlinemarketern regelmäßig verwendet.

Ein solcher URL-Shortener verkürzt die eigentliche Webadresse auf wenige Zeichen, welche sich in dieser Form besser mitteilen lässt, z. B. in Twitter, wo nur eine begrenzte Anzahl Zeichen zur Verfügung steht.

Um diesen für den Nutzer kostenlosen Dienst zu monetarisieren, werden seit einiger Zeit in einem Test durch eine Partnerschaft mit Viglink die ursprünglichen Webadressen in Affiliate Links umgewandelt.

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Seit diesem Wochenende zeichnet Facebook auch das Nutzerverhalten außerhalb von Facebook auf und verwertet diese Daten für gezieltere Werbung.

Für Online-Marketer bedeutet dies vermutlich neue hochinteressante Targeting-Möglichkeiten bei Anzeigenschaltungen. Private Nutzer allerdings sind nicht immer begeistert von den Spionagetätigkeiten ihres Lieblingsnetzwerkes.

Eifrig werden Widerspruchsgraphiken gepostet, in der Hoffnung, Zuckerberg würde dadurch auf die bereits akzeptierten Klauseln in seinen Nutzungsbedingungen verzichten.

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Wieder ist ein realitätsfernes Urteil eines Landgerichts von einer nächsthöheren Instanz zerpflückt worden.

Anfang des Jahres machte das Landgericht Köln erneut mit einer reichlich Unsicherheit streuenden einstweiligen Verfügung zur Urheberkennzeichnung bei der Nutzung von Bilddatenbanken wie Pixelio von sich reden.

Ein Fotograf beklagte die fehlende Urheberkennzeichnung beim Direktaufruf der eingesetzten Bilddatei im Browser. Das LG bestätigte diese einstweilige Verfügung und lieferte damit eine Vorlage für ein neues lukratives Einkommensfeld für Fotografen und Abmahnanwälte.

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Dürfen Schulen und Vereine Provision für den Verkauf von Büchern an ihre Schüler bzw. Mitglieder kassieren?

Gemeinschaftsbestellungen zu vergünstigten Konditionen sind vielen Affiliates auch aus der eigenen Schulzeit oder dem Vereinsleben bekannt. Man bestellt in der Gruppe eine notwendige größere Menge und erhält dafür die Produkte entsprechend günstiger, bzw. springt für die Organisation ein Bonus oder eine Rückvergütung heraus.

Im Online-Zeitalter kann das statt einer aufwändigen Sammelbestellung auch deutlich bequemer über das Affiliate-Modell realisiert werden. Mit Bestellung über eine Empfehlung des entsprechenden Vereins / der Schule wird dieser eine Provision zugeteilt.

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Am Mittwoch ist Schluss mit der Übergangs-Schonfrist für alte Fanseiten. Dann wird automatisch umgestellt.

Seit März diesen Jahres wird das neueste Fanpage Update auch in Deutschland ausgerollt, und kommenden Mittwoch ist auch die Übergangsfrist zuende. Wer bis dahin die Fanpage nicht selbst auf das neue Design angepasst hat, dem wird das Update automatisch von Facebook durchgeführt.

Da sich die Aufteilung auch im Bereich der Headergraphik stark ändert, sollten notwendige Anpassungen beobachtet werden, um nicht den Eindruck einer ungepflegten Fanpage zu erwecken.

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Erpressung im deutschen Affiliate Marketing. Auch Kriminelle haben es auf unsere angeblich angeschlagene Branche abgesehen.

Mindestens 2 auf dem deutschen Markt tätige Affiliate Netzwerke waren in den letzten Tagen Hackerangriffen ausgesetzt. Die Websites waren in beiden Fällen nicht mehr erreichbar und auch das Tracking war zeitweise ausgefallen.

Die Angriffe erfolgten mittels Distributed-Denial-of-Service Attacken zuerst gegen Zanox, und später auch gegen Tradedoubler. Im erststen Fall wurden sogar Geldforderungen zur Einstellung der Angriffe gestellt.

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Heute startet die Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und in den nächsten Wochen wird diese Veranstaltung vermutlich Thema Nummer 1 in den Medien sein. Viele Unternehmer und auch Website-Betreiber wollen das für ihre Zwecke nutzen und mit Aktionen, Gewinnspielen und Sonderangeboten neue Besucher und Kunden anlocken.

Einigen Werbetreibenden ist dabei offenbar nicht bewusst, wie schnell sie mit WM-bezogener Werbung im unzulässigen Bereich agieren, und Gefahr laufen, sich saftige Strafen einzuhandeln.

Auch als Webmaster hat man sich an die Regeln des Wettbewerbs- und Markenrechts zu halten. Egal wie groß die Website ist.

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Das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen wird am 13. Juni neu geregelt und verlangt von Shopbetreibern unter anderem völlig neue Widerrufsbelehrungen. Als eine der wichtigsten Neuerungen entfällt das Recht des Verbrauchers auf kostenfreie Rücksendung.

Grundsätzlich sind die Kosten für den Rückversand zukünftig vom Käufer zu tragen, ohne unsinnige 40 Euro klausel, jedoch kann dies natürlich von jedem Händler in eigenem Ermessen mehr zugunsten des Kunden gehandhabt werden.

Die Neuregelungen betreffen auch digitale Güter und gelten außerdem Europaweit.

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Mit der Wahl des Europäischen Parlaments findet diesen Sonntag ein durchaus wichtiger Wahlgang für unsere Gegenwart und Zukunft in Europa statt, auch wenn unsere Gesellschaft, die Medien und überhaupt die Politiker und Parteien nicht immer diesen Eindruck erwecken lassen.

Zahlreiche Bestimmungen in vielen Bereichen, die uns alle Bürger betreffen, werden mittlerweile von der EU für ihre Mitgliedsstaaten vorgegeben, weshalb es gerade hier besonders wichtig ist, die richtigen Abgeordneten zu entsenden.

Auch Netzpolitik wird im Europaparlament gemacht, und wie Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, nicht immer die beste für die Bürger und vor allem uns Netzschaffende.

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Wer sich schon einmal selbst gegoogelt hat, dem sind vielleicht auch Verweise in der Ergebnisliste aufgefallen, die lieber verborgen bleiben sollten. Ausgelassene Partyfotos, Einträge zu persönlichen Problemen, private und sensible Daten, negative Presse und viele andere Informationen, welche der oder die Betroffene nicht der Öffentlichkeit preisgeben möchte.

Was kann man gegen unliebsame Suchergebnisse zur eigenen Person unternehmen?

Ein spanischer Staatsbürger hat von Google verlangt, einen Link zu einem Eintrag über seine Jahre zurückliegende Zwangsversteigerung zu entfernen. Weil Google dieser Forderung nicht nachgekommen ist, reichte der Spanier Klage ein, und der Fall landete schließlich vor dem Europäischen Gerichtshof, wo er überraschenderweise sogar Recht zugesprochen bekam.

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