Allein in den vergangenen Wochen erlebte ich 4 Advertiser dabei, wie sie sich nur durch eigenes Benehmen in sozialen Netzwerken als zu bewerbendes Partnerprogramm selbst disqualifiziert haben. In allen Fällen waren sowohl Produktangebot als auch Partnerkonditionen soweit gut, aber deren öffentliches Verhalten ist einfach nicht zu akzeptieren.

Viele Programmbetreiber kommunizieren heute auch über Facebook, Twitter & Co sowohl mit ihren Kunden, als auch den Publishern. Als Teilnehmer an einem Partnerprogramm sollte man ganz besonders auch die Kanäle beobachten, welche für die Endkunden gedacht sind, denn hier sieht man live und in Farbe, wie die eigenen Besucher behandelt werden.

Mit welchem Verhalten scheidet ein Betreiber als potentieller Werbepartner aus?

weiterlesen

Linkbuilding mithilfe von versteckten Links in Affiliate Code ist extrem unfair und unverschämt gegenüber den eigenen Affiliate Partnern. Selbige wieder entfernen zu wollen ist zwar löblich, jedoch geschieht dies dann selten aus Einsicht, sondern weil man nicht als Spammer entdeckt werden möchte.

Die eilige Entfernung nun, da man mit dem Rücken zur Wand steht, von den eigenen Partnern einzufordern, ohne jede Erklärung, wie und warum diese zustandegekommen sind, gipfelt hingegen schon an Dreistigkeit und zeigt, wie viel man als Affiliate Partner beim jeweiligen Advertiser tatsächlich wert ist.

weiterlesen

Lifetime Provisionen sind großartig für Affiliates, denn sie ermöglichen den Aufbau eines sogenannten passiven Einkommens. Je länger man das entsprechende Programm bewirbt desto mehr Abonnenten bzw. Kunden sammeln sich im Partnerkonto, und desto höher sollte dann auch der Gesamtverdienst ausfallen. So lassen sich Schwankungen in Ranking, Traffic und Wirtschaftslage abfedern und schafft sogar zumindest teilweise etwas Planungssicherheit im sonst so ungewissen Affiliate-Alltag.

Aufgrund der lebenslangen Ausschüttung ist der Provisionssatz in der Regel niedriger als bei Programmen mit Einmalzahlung, aber das nehmen Rev-Share Webmaster gerne in Kauf. Um so wichtiger, weshalb eine vertrauensvolle Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit notwendig ist.

Doch was passiert, wenn der Advertiser plötzlich einseitig die Lifetime Zuordnung kündigt? Wer garantiert dem Partner die ordnungsgemäße Zahlung auch noch nach Jahren und Jahrzehnten?

weiterlesen

In einem über Monate andauernden ausführlichen Emailwechsel versuchte ich vergeblich, über das Affiliate-Netzwerk Zanox eine Klärung eines Stornoproblemfalls herbeizuführen, in welchem der Betreiber selbst nicht bereit war, meine Reklamationen ernstzunehmen. Die Diskussion mit dem Betreiber habe ich hier beschrieben.

Netzwerke stehen idR neutral zwischen den Parteien und sollten imho objektiv entsprechende Sachverhalte beurteilen können. Außerdem können sie die Richtigkeit von Programmbestimmungen und Provisionsbeschreibungen, sowie deren Einhaltung von beiden Seiten überwachen und evtl. Unregelmäßigkeiten und Betrugsversuche aufdecken, da sie über die dazu notwendigen Werkzeuge (Tracking) verfügen.

weiterlesen

Auf Nachfrage, weshalb so viele meiner Provisionen in den letzten Monaten storniert wurden, erhielt ich von dem Supportmitarbeiter der Online-Singlebörse Single-de (Vitrado) eine erstaunliche Auskunft.

Zur Info: Diese Kontaktvermittlung betreibt ein Affiliate Partnerprogramm auf Lead / Sale Basis, welches laut Beschreibung unter anderem 1,- Euro Leadprovision pro kostenfreier Anmeldung bietet.

Affiliateprovisionen, welche vom Advertiser wortlos – ohne Angabe eines Stornogrundes – storniert werden, werfen immer einige Fragen auf, welche ich den entsprechenden Betreibern dann auch umgehend stelle. Was als Antwort folgt lässt mir nicht selten die Nackenhaare aufstellen.

weiterlesen

Nach langen zähen Verhandlungen und von Polemik strotzenden Diskussionen trat das Umstrittene Leistungsschutzrecht in dieser Woche am 1. August in Kraft. Augenscheinlich verändert sich nicht sonderlich viel und die Welt wird auch nicht wirklich schöner. Doch die möglichen Folgen für kleine Dienste- und Websitebetreiber dürfen nicht unterschätzt werden.

weiterlesen

Viele Advertiser legen großen Wert darauf daß der Publisher / Affiliate sich erst bei seinem Partnerprogramm bewirbt bevor er selbiges bewerben darf. Die Zulassung zum Programm dauert dann gelegentlich auch mal Tage und sogar Wochen, und nicht selten erhält man dann eine Absage mit fehlender oder unzureichender Begründung. Erst auf konsequente Nachfrage übersendet so mancher Programmbetreiber dann Ablehnungsgründe welche mir dann oft die Haare zu Berge stehen lassen.

Besonders schlecht informierte Affiliate Manager bzw. durch Agenturen und Netzwerke unzureichend beratene Publisher überschätzen das Mittel der Bewerbungen häufig und richten durch die Ablehnung eigentlich guter Publisher großen Schaden für das Programm selbst an.

weiterlesen

Wer einen Blog beim Google-Dienst Blogger als Erwachseneninhalt deklariert hat erhielt kürzlich über die Webmastertools eine vielleicht besorgniserregende Nachricht daß der Blog in Kürze gelöscht werden könnte. Die aktuellen Richtlinien erlauben nicht-jugendfreie Inhalte nur wenn damit kein Geld verdient wird. Dies muß nicht zwingend Porno sein sondern kann bereits auf einfache Datingblogs zutreffen.

weiterlesen

Wer in Deutschland Websites betreibt macht früher oder später Bekannschaft mit Abmahnungen. Entweder erhält man selbst ein mehrseitiges Schreiben – oft mit zu unterschreibender Unterlassungserklärung – oder man lässt selbst einen Mitbewerber durch einen Rechtsanwalt wegen eines Vergehens abmahnen. Doch wann ist eine Abmahnung wirklich angebracht und wann ist sie überflüssig?

Achtung, dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung, bitte ziehen Sie einen qualifizierten Anwalt zu Rate.

weiterlesen

Anfang Mai ging die Nachricht von den beiden verhafteten Affiliate Betrügern bei Ebay USA auch durch die deutsche Szene. Das FBI hatte gegen Shawn Hogan und Brian Dunning ermittelt und schließlich ihre Domizile durchsucht. In beiden Fällen geht es um mehrere Millionen Dollar die durch Cookiespam mithilfe programmierter CMS-Erweiterungen über Jahre hinweg ergaunert wurden und auf die Betrüger warten jeweils sogar bis zu 20 Jahre Haft.

weiterlesen